Versagen mit Ansage

Der gescheiterte Schulnetzplan und was er für Dresden bedeutet

Trotz aller Warnungen: Der vorgelegte Verwaltungsentwurf zum Schulnetzplan wurde im vergangenen Jahr durch endlose Prüfaufträge und zahlreiche Änderungen von Rot-Rot-Grün zerschossen. Linke, Grüne und SPD haben ein genehmigungsfähiges und in sich stimmiges Konzept wider besseres Wissen gekippt. Trotz der bereits damals bekannten Prognosen wurde am Bedarf vorbeigeplant.

Unser Anspruch war stets: Jedem Dresdner Schüler ein sicherer Schulplatz! Leider genügt der linke Schulplan dieser entscheidenden Anforderung an vielen Stellen nicht. Die vorliegenden Zahlen bestätigen es erneut: Insbesondere im Schulbezirk Altstadt fehlen Grundschulplätze. Die Kapazitätsgrenze wird spätestens mit Beginn des neuen Schuljahres erreicht. Aber auch an anderer Stelle sehen wir große Probleme. Im Gymnasialbereich fehlen stadtweit Kapazitäten in der Größenordnung von bis zu fünf Zügen. Das durch diese verfehlte Schulpolitik entstandene Chaos hat mit verantwortungsvoller Steuerung nichts zu tun. Die links-grüne Gestaltungsmehrheit steht vor dem Scherbenhaufen ihres eigenen schulpolitischen Versagens.