Königsbrücker Straße

Verantwortungsvolle Verkehrsplanung geht anders

Seitdem 2014 die damalige rot-rot-grüne Dresdner Stadtratsmehrheit den Ausbaubeschluss zur Königsbrücker Straße kippte, sind uns fünf wertvolle Jahre verloren gegangen und Sachsens bekannteste Dauerbaustelle dauert an. Über die damalige Entscheidung, dürften sich täglich tausende Dresdner ärgern, die mit dem Auto oder mit dem Rad auf dieser in hohem Maße sanierungsbedürftigen Straße unterwegs sind. Die Dresdnerinnen und Dresdner erwarten von Politik und Verwaltung zu Recht, dass nach einem Vierteljahrhundert Planung, Blockade und Streitigkeiten und mehr als 3 Millionen Euro Planungsmitteln endlich gebaut wird. Zwar fanden wir die damalige Beschlussvariante nicht ausreichend leistungsfähig, akzeptieren aber den mehrheitlich gefassten Beschluss. Dass nun nach dem Willen von mindestens einer Bürgerinitiative wieder an dem Planfeststellungsverfahren gerüttelt werden soll, entbehrt jeglicher Vernunft. Nicht auszuschließen, dass nach der Wahl im Mai Linke, SPD und Grüne einknicken und das ganze Planverfahren erneut aufrollen. Ausgang ungewiss.