Causa Albertstraße

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Moderne Infrastruktur Für alle schaffen!

Gunter Thiele | Stadtratskandidat im Wahlkreis 02 und verkehrspolitischer Sprecher


Die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen:

Einseitige Benachteiligungen einzelner Verkehrsteilnehmer sind abzulehnen. Das betrifft Rückbaumaßnahmen bei ausreichenden Platzverhältnissen, wie z.B. am Zelleschen Weg, der Albertstraße oder an der Stauffenbergallee.

Es muss Platz für alle Verkehrsteilnehmer sein!


Es braucht zwei Kfz-Spuren auf der Albertstraße

Die Wegnahme einer Kfz-Spur auf der Albertstraße ist aus verkehrspolitischer Sicht unsinnig. Denn dies würde den Rückstau vom bereits heute überlasteten Albertplatz drastisch erhöhen. Hier noch eine Spur wegfallen zu lassen, wäre verhängnisvoll. Daher haben wir den einseitigen Rückbau der Albertstraße im Stadtrat abgelehnt.


Attraktive Radwege schaffen, ohne dem Kfz- und Busverkehr etwas wegzunehmen:

Der Straßenraum einschließlich des Nebenraums ist sowohl stadteinwärts wie auch stadtauswärts breit genug, eine gute Radverkehrsführung ohne den Wegfall einer Fahrspur für Kfz und ÖPNV zu realisieren. Der Radverkehr stadtauswärts sollte über einen kombinierten Rad- und Gehweg auf der östlichen Seite geführt werden. Stadteinwärts ist die beste Variante, wenn die Radverkehrsführung vom Jorge-Gomondai-Platz über die dafür ertüchtigte Sarrasani-Straße erfolgt.


Verkehrspolitik gestalten:

Nachhaltig und vernünftig! Ein ausgewogenes Miteinander von Kfz-Verkehr und dem beständigen Ausbau des ÖPNV-Netzes haben dazu geführt, dass der Dresdner Straßenverkehr sicherer, sauberer und effektiver ist als der vieler anderer Großstädte.

Dennoch dürfen wir nun nicht “die Hände in den Schoß legen” – stetige Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (z.B. das Blaue Wunder, die Carolabrücke, Königsbrücker Straße, etc.) sind notwendig, um sowohl den Kfz-Verkehr flüssig zu halten und dafür Sorge zu tragen, dass unsere wachsende Stadt nicht im Verkehr erstickt.

Unser Grundsatz: Nachhaltige und vernünftige Verkehrsplanung!


Alle im Blick behalten: Fuß-, Rad und Motorverkehr!

Eine Entwicklung zur fahrradfreundlichen Stadt wollen wir auch für Dresden, jedoch nicht durch Behinderung des Kfz-Verkehrs! Der weitere Ausbau des Dresdner Radwegenetzes ist voranzutreiben, darf aber dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer nicht widersprechen: Kfz-, ÖPNV- und Radverkehr müssen in unserer Stadt auch zukünftig ausgeglichen aufeinander abgestimmt sein, ohne die Fußgänger aus dem Blick zu verlieren.