Bezahlbares Wohnen für jeden Geldbeutel

Eingetragen bei: Kommunalwahl 2019, Wahlprogramm | 0

Unser 11-Punkte-Programm zur Förderung des Wohnungsbaus in Dresden.

Ingo Flemming | Stadtratskandidat im Wahlkreis 09

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Wir wollen alle Akteure im Wohnungsbau fördern und fordern: Genossenschaften, die kommunale und private Wohnungswirtschaft sowie private Bauherren. Unser Anspruch: Verständigung auf gemeinsame Zielstellungen damit Wohnen für alle bezahlbar bleibt.

Wir fordern ein aktives kommunales Liegenschaftsmanagement sowie die Ausweisung und Erschließung von Wohnungsbaugebieten. Der Wohnungsbau muss Top-Priorität werden.

Wir wollen Genehmigungsverfahren beschleunigen und Verwaltungsprozesse verschlanken. Zeitaufwendige Wettbewerbsverfahren soll es nur noch bei Schwerpunktprojekten geben.

Wir müssen heute an morgen denken und Belegungsrechte über 2035 hinaus sichern. Bei großen Wohnbauvorhaben sind Sozialbauquoten partnerschaftlich zu vereinbaren. Dazu gehört auch eine Prüfung der Standards für Sozialwohnungen.

Wir wollen das bedarfsgerechte Bauen und Umbauen stärker fördern. Dazu gehören barrierefreies Wohnen für Senioren und Behinderte sowie die Schaffung familiengerechter Wohnungen.

Wir unterstützen den Bau von Sozialwohnungen und wollen Förderprogramme intelligent nutzen. Dabei muss auf die soziale Durchmischung geachtet werden. Brennpunkte sollen vermieden werden.

Mit der gezielten Förderung wollen wir die Wohneigentumsquote steigern und ausreichend Flächen für Baugemeinschaften und den Ein- und Mehrfamilienhausbau bereitstellen.

Bauen für studentische Bedürfnisse entlastet den allgemeinen Wohnungsmarkt. Daher wollen wir z.B. das Studentenwerk bei der Schaffung von Wohnheimplätzen aktiv unterstützen.

Wir wollen gemeinsam mit allen Akteuren ein Mietermanagement entwickeln, um Umzüge in bedarfsgerechte Wohnungen kostenneutral anbieten zu können.

Unser Ziel ist es, die Vernetzung mit den Umlandregionen zu stärken, um verfügbare, preiswerte Wohnungen nutzen zu können. Eine gute verkehrliche Anbindung wollen wir mit der Erarbeitung von Mobilitätskonzepten und der Stärkung des Nah- und Regionalverkehrs verbessern.

Die Kappungsgrenze bietet eine Möglichkeit, unverhältnismäßige Mieterhöhungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu begrenzen. Wir wollen diese Regelung für Dresden über 2020 verlängern.